DFG finanziert Schwerpunktprogramm „Gen- und zellbasierte Therapien zur Behandlung von neuroretinaler Degeneration“

19.04.2017

Prof. Dr. Birgit Lorenz (links) und Prof. Dr. Dr. Knut Stieger

Im kommenden Jahr startet das neue Schwerpunktprogramm "Gen- und zellbasierte Therapien zur Behandlung von neuroretinaler Degeneration" (SSP 2127) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Das Programm wird als eines von 17 neuen Schwerpunktprogrammen von der DFG gefördert und umfasst ein Konsortium aus 25 interdisziplinären Gruppen aus Deutschland, die zunächst für drei Jahre in enger Kooperation an bisher nicht behandelbaren erblichen Netzhauterkrankungen forschen und parallel klinische Untersuchungsmethoden etablieren, mit denen die Sehfunktion in bisher nicht gekannter Präzision gemessen werden kann. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die Verknüpfung von grundlagenbasierten und klinischen Projekten gelegt, sodass Experten aus beiden Gebieten sich gegenseitig unterstützen und die jeweilige Expertise weitergeben können. Ein weiterer Schwerpunkt des Programms liegt in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Für die kommenden drei Jahre werden hierfür etwa acht Millionen Euro bereitgestellt. Koordiniert wird das Projekt durch Prof. Dr. Dr. med. vet. Knut Stieger und Prof. Dr. med. Birgit Lorenz von der Justus-Liebig-Universität Gießen.

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